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Checkliste für das Neugeborene

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Checkliste für die Schwangerschaft
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Checkliste für das Neugeborene
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Checkliste

Checkliste für das Neugeborene: Das braucht ihr auf jeden Fall

Du bist schwanger und die Vorfreude auf dein Baby steigt. Am liebsten möchtest du alles auf einmal kaufen und das Babyzimmer mit allem einrichten, was das Herz begehrt. Kennen wir. Bevor du jetzt aber in einen Kaufrausch verfällst und Sachen kaufst, die eventuell gar nicht nötig sind, haben wir eine Checkliste für dich vorbereitet. Diese kannst du Stück für Stück durchgehen und damit sicher sein, dass nichts Wichtiges vergessen wird.

 

  1. Größere Anschaffungen

  2. Kleidung und Alltag

  3. Stillen und Wochenbett

  4. Pflege 

 

Größere Anschaffungen

Größere Anschaffungen sind die, die eventuell mehr Zeit beim Kauf in Anspruch nehmen, als beispielsweise Pflegeprodukte oder Anziehsachen. Der Kinderwagen ist hierfür ein gutes Beispiel. Es gibt so viele Modelle auf dem Markt – von günstiger bis zum Preis eines Gebrauchtwagens. Bis man sich auf das passende Model geeinigt hat, können Wochen oder Monate vergehen und eventuell muss man ihn dann auch noch bestellen. Plant die größeren Anschaffungen also bitte rechtzeitig, damit ihr auf der sicheren Seite seid und nicht auf den letzten Drücker wichtige Entscheidungen treffen müsst.

 

  • Wickelkommode + Wickelauflage:

Eine Kommode, beziehungsweise einen Aufbewahrungsort für die Kleidung und Pflegeprodukte eures Babys, braucht ihr auf jeden Fall. Eigentlich eignet sich jede Art von Kommode, an der ihr aufrecht stehend wickeln könnt. Es gibt sehr schöne und praktische Wickelaufsätze, die man mit ein paar kleinen Handgriffen an der Kommode befestigen kann. Achtet darauf, dass genügend Platz für das Baby vorhanden ist und Ablageflächen für Windeln und Pflegeprodukte integriert sind. 

 

  • Kinderwagen

Lasst euch beim Kauf des Kinderwagens genug Zeit und testet, wenn möglich, verschiedene Modelle. Achtet darauf, ob sich der Kinderwagen zum Buggy umbauen lässt, dass er nicht zu schwer und vor allem alltagstauglich ist. Er sollte höhenverstellbar (Mama und Papa wollen schließlich angenehm schieben) und einfach zusammenklappbar sein (wenn ihr ihn zum Beispiel in den Kofferraum des Autos legen wollt). In der Regel ist ein Regenschutz enthalten, ansonsten gibt es diesen relativ günstig im Drogeriemarkt. 

Ein Schaffell wird gern als kuschelige Liegeunterlage für das Baby in der Wanne benutzt. Bitte achtet darauf, dass es ein kurzgeschorenes, biologisch gegerbtes, echtes Fell ist. Gerade in den kalten Monaten isoliert es euer Baby in der Wanne und sorgt gleichzeitig im Sommer dafür, dass euer Baby nicht überhitzt. 

 

  • Gefütterter Fußsack (für den Winter)

Es gibt gefütterte Fußsäcke für Säuglinge. Diese sind im Winter sehr praktisch, da sie optimal wärmen und man sein Kind nicht mit einer riesigen Decke zudecken muss. 

 

  • Tragetuch

Eine schöne und intime Alternative zum Kinderwagen sind Tragetücher. Die Babys fühlen sich durch die Nähe, die Körperwärme und den Herzschlag sehr geborgen und an die schöne Zeit im Mutterleib erinnert. In Fachgeschäften gibt es eine kompetente Trageberatung und oft kann man sich verschiedene Alternativen ausleihen und testen. Manche Eltern schwören auf ein einfaches Tragetuch, was man knotet. Es ist die wohl flexibelste Variante. Außerdem gibt es Tragesysteme, die etwas technischer und durch Klettverschlüsse oder Klicksysteme einfacher in der Handhabung sind. 

 

  • Beistellbett

Es gibt sehr viele verschieden Meinungen und Einstellungen, wo und wie ein Baby in der ersten Zeit schlafen sollte. Eine schöne Möglichkeit ist ein Beistellbett. Dieses kann man in der Regel an die Seite des Elternbettes anmontieren, so dass das Baby zwar in seinem eigenen Bettchen schlafen kann, trotzdem noch die Nähe von Mama oder Papa spürt. Es gibt zudem die Möglichkeit, das Beistellbett durch ein seitliches Gitter zu schließen und durch Rollen als Stubenwagen umzufunktionieren.

Es gibt für alle Formen des Beistellbettchens bestimmte Matratzen, Matratzenschoner und Laken. 

 

  • Babyschale für das Auto

Man sollte sich, ähnlich wie beim Kinderwagen, rechtzeitig mit den verschiedenen Varianten der Babyschalen auseinandersetzen. Es gibt auch hier mehrere seriöse Anbieter, die man einfach selbst im Fachgeschäft ansehen und testen sollte. Wichtig ist: Sie sollte relativ leicht sein, um sie auch einarmig mit dem Baby darin tragen zu können und zudem leicht ein- und ausbaubar sein. Wichtig: Das Baby sollte auch immer mit dem Rücken zur Fahrtrichtung transportiert werden, da Neugeborene im Falle eines Unfalls den Kopf nicht selbstständig halten können.

 

Kleidung und Alltag

Baby-Schuhe, Bodys

Es gibt einfach wahnsinnig süße Kleidung für Babys und man möchte am liebsten sofort alles Mögliche kaufen. Trotzdem solltest du vorsichtshalber mit angezogener Handbremse einkaufen, da man tatsächlich noch vieles geschenkt bekommt und die Babys außerdem wahnsinnig schnell aus den Sachen herauswachsen. Eine gewisse Erstausstattung ist aber natürlich sinnvoll und notwendig.

Die Mengenangaben in der folgenden Liste sind grobe Schätz- und Erfahrungswerte. Es ist auf jeden Fall gut, wenn man mindestens einen Body zu viel in der Hinterhand hat, als einen zu wenig. Des Weiteren hängt die Kleiderauswahl natürlich auch immer von der Jahreszeit ab, so benötigt dein Baby beispielsweise im Sommer eher einen Sonnenhut als eine gefütterte Mütze. 

 

  • Bodys

Bodys sind mit die wichtigsten Kleidungsstücke für das Neugeborene: Unsere Empfehlung sind mindestens 10 Stück. Je nach dem wie groß euer Baby werden soll, könnt ihr die meisten in der Größe 56 kaufen. Am besten eignen sich für den Anfang Wickelbodys, da ihr sie eurem Baby nicht über den Kopf ziehen müsst.

 

  • Oberteile

Hier gilt das Gleiche wie bei den Bodys: Wir raten zu circa zehn Oberteilen für euer Baby, am besten mit großen Kopföffnungen. Im Sommer kurzärmlig, in den kälteren Jahreszeiten eher mit langem Arm oder Jäckchen.

 

  • Hosen /Strumpfhosen

Hier kommt es natürlich auch auf die Jahreszeit an. Toll sind Leggings mit Füßchen dran: Wenn es kälter ist, könnt ihr einfach noch Söckchen drüber ziehen und die Füße eures Babys bleiben schön warm.

Für die Erstausstattung empfehlen wir 6 Strumpfhosen oder Leggings.

 

  • Strampler

Strampler sind super praktisch und es gibt sie passend für jede Jahreszeit. Besorgt euch 5 Stück, dann seid ihr auf der sicheren Seite. 

 

  • Socken

Babys haben oft kalte Füßchen. Besorgt euch 3 Paar dicke und 3 Paar dünne Babysöckchen, dann könnt ihr je nach Temperatur entscheiden, welche Socken passend sind. 

 

  • Mützchen

Fragt am besten eure Hebamme um Rat, welche Mützen ihr für euer Baby benötigt. Babys können ihre Temperatur noch nicht selbst regulieren und können über den Kopf Wärme verlieren. Unter allen Umständen benötigt ihr eine passende Mütze für draußen. 

 

  • Schlafsack

Für den Anfang benötigt ihr zwei Schlafsäcke, so habt ihr immer einen zum Wechseln parat. In manchen Krankenhäusern bekommt man auch einen Schlafsack zur Geburt geschenkt. Achtet auch hier wieder auf die Jahreszeit: Im Winter braucht euer Baby einen dicken, im Sommer reicht ein leichter. Besonders wichtig: Kauft den Schlafsack nicht zu groß und achtet darauf, dass der Halsausschnitt nicht zu groß ist, sodass der Schlafsack nicht nach oben und ins Gesicht eures Babys rutschen kann.

 

  • Schlafanzüge

Je nach Jahreszeit benötigt ihr für euer Baby ungefähr drei Schlafanzüge. Achtet auf die Raumtemperatur und die Jahreszeit: Es kann angemessen sein, dass euer Baby nur einen Body unter dem Schlafsack trägt, im Winter hingegen benötigen Babys einen warmen Schlafanzug darunter.

 

  • Wickeltasche für unterwegs

Die Wickeltasche ist aus dem Alltag mit Baby nicht mehr wegzudenken. Hier gibt es spezielle Wickeltaschen, die man im Fachgeschäft kaufen kann, es reicht aber auch ein normaler Rucksack oder eine Tasche. Das Wichtigste ist der Inhalt: Wickelunterlage, Windeln, Feuchttücher, Creme, Ersatzbody und am besten eine Plastiktüte, falls mal ein kleines Malheur passiert. 

 

  • Spieluhr/Stofftier

Theoretisch braucht man für die Erstausstattung kein Spielzeug. Die Babys können noch nicht einmal greifen. Trotzdem ist es natürlich schön, wenn man Babys erstes Kuscheltier besorgt. Es sollte weich sein und nicht zu groß. Eine Spieluhr mit einer leisen Melodie ist auch eine schöne Idee. 

 

  • Babyphone

Ein Babyphone ist sehr praktisch: Man kann abends entspannt in einem anderen Raum sein, während das Baby schläft und trotzdem bekommt man sofort mit, wenn sich beim Baby etwas tut. Es gibt viele verschiedene Modelle, von günstig bis teuer und mit eingebauter Kamera. Testet bitte anfangs die Reichweite, dann seid ihr auf der sicheren Seite.

 

  • Overall

Wichtig für die kühlere Jahreszeit ist ein wärmender Anzug für draußen. Es gibt verschiedene Varianten, beispielsweise aus Wolle, Wollwalk oder Daunen.

Wichtig ist, dass er dein Baby wärmt, aber nicht überhitzt.

 

Stillen und Wochenbett

Gerade das Stillen stellt die eine oder andere frischgebackene Mama vor eine neue Herausforderung. Gerade wenn es das erste Kind ist, weiß man nicht, was auf einen zukommt, wie alles funktioniert und was man an Zubehör benötigt.

 

  • Still-BH

Am besten besorgt ihr euch vor der Entbindung einen passenden Still-BH. Es gibt Fachgeschäfte, wo ihr sehr gut beraten werdet. Der eigentliche Milcheinschuss erfolgt circa drei Tage nach der Entbindung und ihr könnt nochmals mit ein bis zwei Körbchengrößen mehr rechnen. Insgesamt braucht ihr dann circa drei bis fünf Still-BHs zum Wechseln. 

 

  • Stilleinlagen

Stilleinlagen benötigt ihr, gerade am Anfang, um die überschüssige Milch aufzufangen und eure Kleidung zu schützen. Es gibt sie in verschiedensten Ausfertigungen – zum Wiederverwenden oder zum einmaligen Gebrauch.

Besorgt euch ein paar Packungen, dann habt ihr immer welche griffbereit. 

 

  • Große Binden

Für den sogenannten Wochenfluss solltet ihr euch große Binden besorgen. Für die ersten Tage bekommt ihr sicher vom Krankenhaus ein paar Exemplare, danach solltet ihr aber auf jeden Fall einen Vorrat zu Hause haben.

 

  • Wollwachs Salbe

Beim Stillen kommt es häufig vor, dass die Brustwarzen sehr stark belastet werden und sich entzünden. Das kann sehr schmerzhaft werden, da die Babys natürlich trotzdem regelmäßig gestillt werden müssen. Fragt eure Hebamme oder Stillberaterin, welche Creme sie empfehlen kann. 

 

  • Mullwindeln

Mullwindeln eignen sich hervorragend als Spucktücher für das Stillen. Die Tücher gibt es in Drogeriemärkten und in Fachgeschäften. Manche Babys spucken besonders viel, andere wiederum gar nicht – deshalb empfehlen wir euch, etwa zehn Stück zu Hause zu haben.

 

  • Stillkissen

Manche Schwangere schwören bereits vor der Entbindung auf die Form des Stillkissens. Zum Schlafen ist es angenehm, weil man den wachsenden Babybauch leicht darauf ablegen kann. 

Nach der Entbindung kann man sich das Stillkissen dann während des Stillens so zurecht legen, dass das Baby darauf abgelegt wird und die Arme somit entlastet werden. 

 

  • Fläschchen und Sauger

Wenn du nicht stillen kannst oder möchtest, brauchst du entsprechende Fläschchen und Sauger. Lasse dich dazu von deiner Hebamme beraten. Optional kannst du dir auch eine Milchpumpe und Gefrierbeutel für Muttermilch besorgen. 

Baby mit Windel

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