Kreislaufprobleme in der Schwangerschaft

Beispielbild zu Kreislaufproblemen in der Schwangerschaft | pregfit
Ganz gleich, ob es für Dich die erste oder eine weitere Schwangerschaft ist. Sie ist immer wieder ein neues Erlebnis, das positiv in Erinnerung bleiben soll. Doch manchmal gibt es Momente, da läuft es nicht ganz so rund. Gesundheitliche Probleme wie beispielsweise Kreislaufprobleme schleichen sich ein und trüben zunächst das Erlebnis Schwangerschaft. Deswegen ist es wichtig, schnell die Ursache herauszufinden, damit die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden können. Doch normalerweise sind die Kombination Kreislaufprobleme und schwanger kein größeres Problem. Die häufigsten Turbulenzen erzeugt der Kreislauf in der Frühschwangerschaft.
In diesem Artikel erfährst Du folgendes

Woher kommen die Kreislaufprobleme in der Schwangerschaft?

 

Warum treten Kreislaufprobleme in der Schwangerschaft auf?

Das Blutvolumen nimmt während der Schwangerschaft um ca. 25 % zu. Diese Menge muss der Organismus zusätzlich durch alle Gefäße, Muskeln und Organe pumpen. Bestimmte Organe wie die Nieren werden zu Beginn einer Schwangerschaft besonders gut durchblutet. In den folgenden Monaten werden insbesondere das Becken, die Brust und vor allem die Gebärmutter mehr durchblutet.
Die gesteigerte Durchblutung bestimmter Organe, die von Anfang an zunimmt, führt zudem dazu, dass andere Organe schlechter durchblutet werden. Auch die geweiteten Blutgefäße, die Mehrarbeit des Herzens und ein zu niedriger Blutzuckerspiegel können für Kreislaufbeschwerden verantwortlich sein. Die gilt auch für Kreislaufprobleme in der Frühschwangerschaft.
Kommt es zu Kreislaufproblemen, dann ist der Körper temporär an seine Grenzen gestoßen.

Wenn der Schwindel bei Dir vor allem in Rückenlage auftritt, kann es sich um das Vena Cava Syndrom handeln. Die Vena Cava (große Hohlvene) wird durch die wachsende Gebärmutter und das zunehmende Gewicht des heranwachsenden Embryos abgedrückt. Die dadurch entstehende Minderdurchblutung kann für die teils massiven Kreislaufprobleme in der Schwangerschaft, die auch mit Übelkeit, Herzrasen und Schwindel verbunden sein können, verantwortlich sein.

Diese Hohlvene versorgt jedoch auch alle wichtigen Organe der werdenden Mutter mit Blut. Dazu gehört auch die Gebärmutter. Bei einer verminderten Durchblutung wird das Ungeborene durch die Nabelschnur nicht so optimal mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Im Ultraschall bzw. am CTG ist dies an einem Abfall der kindlichen Herztöne zu erkennen.

 

Die häufigsten Kreislauf-Symptome in der Schwangerschaft

 

Unabhängig von der Jahreszeit, also nicht nur in den heißen Sommermonaten, und auch über den gesamten Zeitraum einer Schwangerschaft hinweg, kann es zu Kreislaufproblemen kommen. Manchmal werden diese von Hypotonie (niedrigem Blutdruck) oder Hypertonie (Bluthochdruck), Schwindel, Herzrasen, Kopfschmerzen oder auch einer Ohnmacht begleitet. Vielfach wird auch über schwere Beine berichtet. Die betroffenen Frauen, und vielleicht auch Du, haben dann das Gefühl, als würde das Blut in den Beinen versacken.
Vielfach entsteht Schwindel auch nach längerem Sitzen oder Liegen beim Aufstehen. Seltener kommt es in dieser Situation zu einem Kreislaufkollaps.
Kopfschmerzen und/oder Herzrasen sind darauf zurückzuführen, dass der Körper versucht, durch einen schnelleren Herzschlag die Minderdurchblutung auszugleichen.

 

Sind die Kreislaufprobleme gefährlich für das Baby?

 

Leichte und temporär auftretende Kreislaufprobleme in der Frühschwangerschaft oder zu einem späteren Zeitpunkt stellen weder für das ungeborene Kind noch für die werdende Mutter eine ernste Gefahr dar. Mit einem leichten bis erhöhten Gefahrenpotenzial sind hingegen Ohnmachtsanfälle in Verbindung zu bringen.

Bei Kreislaufproblemen aufgrund eines Vena Cava Syndroms solltest Du die Seitenlage einnehmen. Am besten legst Du dich auf die linke Seite (Herzseite). Dies entlastet die große Hohlvene.

Bleibt es bei leichten Kreislaufproblemen ohne verstärkte Wehentätigkeit und ist es um das allgemeine Wohlbefinden gut bestellt, ist bei Dir und Deinem Kind im Mutterleib naturgemäß alles im Lot.

 

Was hilft bei Kreislaufproblemen in der Schwangerschaft?

 

Genug Trinken

 

Zwei bis drei Liter (außer Kaffee) solltest Du pro Tag trinken. Regelmäßige Mahlzeiten und gesunde Snacks in Form von Nüssen, Joghurt und/oder Obst halten Deinen Blutzuckerpegel und Kreislauf stabil und verhindern zudem Heißhungerattacken. Mehr zum spannenden Thema “Ernährung in der Schwangerschaft” findest du hier: Ernährung in der Schwangerschaft.

 

Wecheslduschen

 

Wechselduschen mit lauwarmem und leicht kühlem Wasser regen Deinen Kreislauf auf sanfte Weise an. Dabei des Wasserstrahl immer in Herzrichtung bewegen und den kühlen Strahl zuletzt nutzen.
Massagen, durchgeführt mit einem Igelball in Herzrichtung, haben den gleichen Effekt.

 

Ätherische Öle

 

Auch ätherische Öle wie beispielsweise Pfefferminzöl oder Rosmarinöl können Dir bei Kreislaufproblemen helfen, wenn Du sie in einer Duftlampe warm (nicht heiß) vernebelst. Auch als Badezusatz, für ein Fußbad oder auf ein Tuch geträufelt und zum Beispiel neben das Kopfkissen gelegt, können sie kreislaufstärkend wirken.

Bevor Du homöopathische Mittel oder Kreislaufpräparate aus dem Bereich der Humanmedizin einnimmst, solltest Du vorher immer den Arzt, Deine Hebamme oder einen Apotheker zu fragen.

 

Sport & Bewegung

 

In einer ansonsten problemlosen Schwangerschaft ist Sport eine gute Möglichkeit, um das Wohlbefinden zu erhalten beziehungsweise zu steigern und so Kreislaufproblemen vorzubeugen oder zu lindern. Zu empfehlen sind Schwimmen, Spaziergänge und Radfahren.

Ein großes Problem sind für viele Frauen die (starken) Rückenschmerzen. Das liegt daran, dass er einer immer stärker werdenden Belastung gerecht werden muss. Diesbezüglich, und um das allgemeine Wohlbefinden sowie den Kreislauf zu stärken, ist Sport ideal. Zudem bereitet er auf die bevorstehende Entbindung vor.

Auf www.pregfit.de werden Dir in jeweils einzelnen Videos zielführende Übungen für die Bereiche

 

– Rückenschmerzen
– Wassereinlagerungen
– Blasenschwäche
– Kreislauf-Probleme
– Schwangerschaftsübelkeit
– Bluthochdruck

 

gezeigt, die Du leicht zu Hause, im Büro, in der freien Natur oder im Urlaub durchführen kannst. Täglich 20 Minuten reichen bereits.

Damit Du die Übungen auf den einzelnen Videos erst einmal kennenlernst, gibt es eine Gratiswoche. Das ist genügend Zeit, damit Du die Übungen ohne Hilfsmittel und nur mit dem eigenen Körper ausprobieren kannst. Alle Trainingseinheiten funktionieren innovativ und sind somit nicht an starre Wiederholungszahlen gebunden. Es wird von Dir auf Zeit trainiert. Und die eigene Fitness sowie die Schwangerschaftswoche bilden die Basis für die Intensität des Trainings.

Zudem gibt es einen Online Fitnesss Check. Mit diesem kann Dein individueller Fitnessgrad für jede wichtige Muskelgruppe ermittelt werden. Nach vier Wochen wird dieser Test wiederholt und Dein Training an die fortschreitende Schwangerschaft und Dein neues Fitnesslevel angepasst. Dein Kreislauf in der Frühschwangerschaft und auch den folgenden Monaten wird optimal gestärkt.

Pregfit sorgt also dafür, dass Du als werdende Mutter im Fokus des Geschehens bleibst.

Du benötigst lediglich nur ein Laptop, Tablet oder Smartphone. Und schon kannst Du das Training beginnen.

Es ist durch Studien belegt, dass nicht nur die üblichen Schwangerschaftsbeschwerden durch Sport gemildert werden, sondern auch das Gewichtsmanagement besser funktioniert. Zudem bereitet regelmäßiger Sport bestens auf die Entbindung vor und fördert die Rückbildung nach der Schwangerschaft.

Pregfit liefert Dir auch leckere Rezepte. Das Besondere: Es wird auf den sich jedes Trimester ändernden Nährstoffbedarf Rücksicht genommen.

 

 

Ab wann solltest du mit deinen Kreislaufproblemen in der Schwangerschaft zum Arzt?

 

Treten Deine Kreislaufprobleme in der Schwangerschaft immer häufiger auf, oder verstärken sich bei Dir die begleitenden Symptome, sollte ein Arzt konsultiert werden.
Es muss dann abgeklärt werden, dass bei Dir weder ein Diabetes noch eine Hypertonie (Bluthochdruck), eine Hypotonie (zu niedriger Blutdruck) und auch keine anderen risikoreichen Krankheiten wie beispielsweise eine Blutarmut vorliegen. Wenn eine Ohnmacht einritt oder es zum Kollabieren mit Sturzereignis kommt, solltest Du ein Krankenhaus aufsuchen. Dann kann auch festgestellt werden, dass die Plazenta durch den Sturz keinen Schaden erlitten hat und es Deinem Baby gut geht.
Ansonsten solltest Du Dich auch auf Dein eigenes Gefühl verlassen, weil Kreislaufprobleme während der Frühschwangerschaft von Natur aus eigentlich normal sind.

 

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