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Schwangerschaftsstreifen – Die 5 effektivsten Tipps zur Vorbeugung

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Babybauch mit Öl
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Schwangerschaftsstreifen – Die 5 effektivsten Tipps zur Vorbeugung
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Schwangerschaftsstreifen

 

Schwangerschaftsstreifen – Die 5 effektivsten Tipps zur Vorbeugung

Schwangerschafts- oder Dehnungsstreifen sind bei jeder Schwangerschaft ein heikles Thema. Ständig hat man Angst, dass man von den kleinen Rissen in der Unterhaut nicht verschont bleibt. Das Problem ist, es gibt kein Geheimrezept was uns 100% davor schützt. Wie ihr euch aber bestmöglich auf den wachsenden Bauch und die damit einhergehenden Problemchen vorbereiten könnt und so eventuell den Schwangerschaftsstreifen vorbeugen könnt, verraten wir euch im folgenden Artikel.

 

  1. Ursachen

  2. Vorbeugen

  3. 1. Tipp: Ernährung

  4. 2. Tipp: Sport

  5. 3. Tipp: Körperpflege

  6. 4. Tipp: Ölmassage

  7. 5. Tipp: Zupfmassage

 

 

1.  Ursachen

Wie entstehen diese Dehnungsstreifen überhaupt und was sind die möglichen Ursachen für die Entstehung?

Die Schwangerschaftsstreifen entstehen durch Risse in der Unterhaut, wenn sich die Haut an Bauch, Brust, Hüfte, Po oder Oberschenkel zu schnell dehnt. Während der Schwangerschaft sind die Risse meist leicht bläulich, violett oder rötlich. Dies liegt daran, dass die Blutgefäße zwischen den kleinen Rissen hindurchscheinen. Nach der Entbindung verblassen die Streifen und werden mit der Zeit heller. 

Wer zu Schwangerschaftsstreifen neigt und wer nicht entscheiden leider unsere Gene. Ist eine Veranlagung zu elastischem Bindegewebe vorhanden, hat man bessere Chancen, dass man von den Streifen verschont bleibt. Neigt man aber eher zu einem schwachen und anfälligeren Bindegewebe, muss man umso mehr Zeit und Aufwand in die Pflege und Vorbereitung investieren. 

Bei Mehrlingsschwangerschaften besteht ein größeres Risiko für Dehnungsstreifen, da der Bauch und die anderen „Problemzonen“ deutlich schneller und stärker gedehnt werden, als bei Einzelschwangerschaften. 

Eine weitere Ursache kann eine übermäßige Gewichtszunahme während der Schwangerschaft sein, die oft mit wenig sportlicher Aktivität einhergeht. 

 

 

2. Vorbeugen

Wie bereits erwähnt, es gibt kein Geheimnis, was uns vor Schwangerschaftsstreifen zu 100% schützt. Wir können unseren Körper aber bestmöglich auf die kommenden Strapazen vorbereiten. Und der wichtigste Punkt bei der Vorbereitung ist: Regelmäßigkeit!

Je schneller eine Frau während der Schwangerschaft zunimmt, je größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Haut Stress bekommt und mit der sanften Dehnung nicht mehr hinterherkommt. Also versuchen wir mit einer gesunden Ernährung im ersten Schritt dagegenzuhalten. Keine Sorge, die Naschattacken sind nicht komplett gestrichen, aber eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist wichtig für Mama und Baby. Dazu kommen Sport, Körperpflege und Massagen. Damit helft ihr eurer Haut sich an die bevorstehende Dehnung vorzubereiten. In den nächsten Abschnitten erläutern wir die 5 effektiven Tipps nochmals etwas genauer.

 

Tipp 1: Ernährung

 

Gemüsekorb

 

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist grundsätzlich gut. Vor allem aber ist sie in der Schwangerschaft besonders wichtig, da nicht nur ihr von den Nährstoffen und Mineralien profitiert, sondern auch vor allem euer Baby. Ein weiterer Vorteil einer gesunden Ernährung ist, dass die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft nicht übertrieben ansteigt. Natürlich darf gelegentlich genascht werden, man sollte sich aber nicht ausschließlich von Fast Food und Co ernähren. Achtet darauf, vor allem viel Vitamin E zu euch zu nehmen, was in Nüssen, Ölen, Süßkartoffeln, Mangos und schwarzen Johannisbeeren enthalten ist. Übrigens der Mythos, man darf jetzt doppelt so viel essen, oder „du isst ja schließlich auch für zwei“, ist schon längst ein alter Hut und überholt. Der Energiebedarf steigt während deiner Schwangerschaft an und ab dem vierten Monat solltest du tatsächlich mehr Kalorien zu dir nehmen. Es reichen aber circa 250 Kilokalorien, was in etwa eine belegte Scheibe Brot bereitstellt und keine extra Hauptmahlzeit. Achtet auch darauf auseichend zu Trinken. Am besten Wasser, Tee, oder Saft-Schorlen. Ihr solltet mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag zu euch nehmen, um eure Haut geschmeidig zu halten. 

 

Tipp 2: Sport

 

Schwangere beim Sport

 

Sport und Bewegung während der Schwangerschaft ist ein sehr wichtiger Punkt. Zum einen wird der Kreislauf angekurbelt, das Herz-Kreislauf-System gestärkt, Rückenschmerzen vorgebeugt und die Stimmung positiv beeinflusst, zum anderen aber regt Sport die Durchblutung an und stärkt das Bindegewebe, was hinsichtlich der Dehnungsstreifen ein klarer Pluspunkt ist. Ein moderates Kraftausdauer Training kann bis zu viermal pro Woche ausgeführt werden. Wichtig dabei ist, dass man sich nicht überlastet und überfordert. Deshalb raten wir Beginnerinnen ganz locker anzufangen. 25-30 Minuten reichen komplett aus, um die Vorteile des Trainings zu spüren. 

 

Tipp 3: Körperpflege

 

Babybauch mit Öl

 

Wichtig bei der Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen ist die Körperpflege. Haltet eure gefährdeten Körperteile mit täglichem Eincremen und Einölen geschmeidig und gönnt eurer Haut die tägliche entspannende Pflege. Dadurch bleibt die Haut elastisch und geschmeidig, wird feucht gehalten und mit Vitaminen versorgt. Eine weitere gute Möglichkeit, den Kreislauf anzukurbeln und somit die Durchblutung der Haut zu verbessern, sind die sogenannten Kneipgüsse. Diese könnt ihr ganz einfach in eure morgendliche Dusche einbinden, in dem ihr dreimal pro Woche fünfmal nacheinander warm und kalt im Wechsel duscht. Unter der Dusche bietet sich auch eine Massage mit Bürste, oder einem Luffa-Schwamm an. Einfach die gefährdeten Körperteile mit kreisenden Bewegungen massieren. 

 

Tipp 4: Ölmassage

Bei der Ölmassage werden die gefährdeten Köperteile, wie Bauch, Hüfte, Oberschenkel, Brüste und Po mit einem Körperöl mit kreisenden, sanften Bewegungen massiert. Benutzt hierfür am besten Jojobaöl, mildes Mandelöl oder ein vitaminreiches Weizenkeimöl. Diese versorgen eure Haut mit ausreichend Feuchtigkeit und halten sie geschmeidig. Tipp: Massiert euch am besten direkt nach der morgendlichen Dusche auf die noch feuchte Haut. Wichtig wie bei allen Vorbeugemaßnahmen: Massiert euch regelmäßig. Am besten täglich. Morgens nach der Dusche die Ölmassage und abends vor dem schlafen eine Zupfmassage, die im nächsten Punkt genauer erklärt wird. 

 

Tipp 5: Zupfmassage

Bei der Zupfmassage werden ebenso wie bei der Ölmassage die entsprechenden Körperstellen behandelt. Dabei wird die Haut Stück für Stück vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger hochgezogen und etwas gerollt, oder eben „gezupft“. Kleiner Tipp: Benutzt auch bei der Zupfmassage etwas Öl, um die Haut geschmeidiger zu halten. Diese Art der Massage dient vor allem der Durchblutung der Haut. Wir empfehlen auch die Zupfmassage täglich durchzuführen. 

 

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