Schwanger – und jetzt!?

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Der Teststreifen zeigt zwei Striche? Und du bist alles andere als vorbereitet? Deine Reaktion: Panik. Verständlich, aber nicht notwendig. Hier erfährst du alles über die wichtigsten Schritte von der Organisation bis hin zum Schwangerschaftskurs.
In diesem Artikel erfährst Du folgendes

Schwanger? Panik!

 

Bist du schwanger, bedeutet das neues Leben. Nicht selten ist Panik die erste Antwort auf die Neuigkeit, die die meisten Frauen im Badezimmer ereilt. Dann ist kein Arzt anwesend, sondern nur du und der Teststreifen in deiner Hand. Ruhig bleiben ist dann leichter gesagt als getan. Die Besinnung, auf die nicht mehr rückgängig zu machende Tatsache, folgt schnell. Ehe du dich versiehst, gehst du bereits die ersten Schritte in Richtung Zukunft – nur nicht mehr alleine.

Ein Blick auf den Testreifen genügt und du weißt: Zwei Striche haben soeben über den Rest deines Lebens entschieden (etwas spitz formuliert ;-)). Vielleicht hast du es aber schon vorher an den ersten Schwangerschaftsanzeichen gemerkt. Manche Frauen kennen ihren Körper gut und verfügen über eine untrügliche Intuition. Eine Schwangerschaft kann aber auch ohne die üblichen Verdächtigen Müdigkeit, Übelkeit und Völlegefühl einhergehen. Einige Frauen sind einfach nicht besonders empfänglich für diese Schwangerschaftsanzeichen.

Ob mit körperlichen Signalen oder ohne – die Natur der Frau entscheidet über die Reaktion. Nicht alle Frauen reagieren in gleicher Weise. Während die einen in Panik ausbrechen, bleiben die anderen ruhig. Und selbst wenn eine plötzliche Aufregung ein Wechselbad der Gefühle verursacht, gilt das in den meisten Fällen nur für den ersten Moment der Erkenntnis.

Schließlich geht es um einen Familienzuwachs. Nach in der Regel neun Monaten wird dein Leben um zwei kleine Füßchen reicher. Wer lernt, sich an das neue Gefühl im Bauch zu gewöhnen, hat schnell auch wieder das Zepter in der Hand für die Ordnung all der Fragen, die im Kopf herumschwirren.

Was du brauchst ist vor allem das: Organisation.

 

 

Wann teile ich die großartige Neuigkeit meiner Familie und meinen Freunden mit?

 

Es ist nur allzu verständlich, wenn das unerwartete Glück von Anfang an geteilt werden will und du voller Vorfreude deinen Freunden mitteilen möchtest, dass du schwanger bist! Auch der Stolz des ein oder anderen Vater mag dann mit Ungeduld gesegnet sein. Dennoch gibt es gute Gründe, das heranwachsende Geheimnis vorerst für sich zu behalten. Eltern, Freunde und deine sozialen Lieblingsplattformen im Internet sollten 12 Wochenwarten können. Warum?

In den ersten 12 Wochen kann es zu einer Fehlgeburt kommen. Statistisch gesehen ist das bei etwa jeder fünften Schwangerschaft der Fall. Dabei kann dieser trauriger Prozess ablaufen, ohne dass eine Frau etwas davon merkt. Das Risiko einer Fehlgeburt sinkt jedoch nach Ablauf der drei Monate.

Der Risikogedanke soll aber deine Freude nicht trüben. Wenn du dich bei einem engen Freund oder einem engen Verwandten mit der freudigen Nachricht gut aufgehoben fühlst und mögliche Reaktionen abwägen kannst, ist die Mitteilung richtig. Wenn es zu einer Fehlgeburt kommen sollte, hast du vertraute Menschen um dich, die bereit sind, dich aufzufangen.

Möchtest du lieber auf Nummer sicher gehen, dann warte die drei Monate lieber ab.

 

 

Wann informiere ich meinen Arbeitgeber?

 

Auch solltest du deinen Arbeitgeber rechtzeitig informieren. Um deinen Job musst du dir keine Sorgen machen, weil das Gesetz dich als werdende Mama schützt (mehr Infos zu diesem Thema findest du hier: Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft). In dieser Hinsicht profitierst du von Vorteilen und Rechten, die auf deiner Seite stehen. Sie beziehen sich zum Beispiel auf die Themen

 

  • Arbeitsschutz
  • Mutterschutz
  • Arbeitszeit
  • Kündigungsschutz
  • Gehaltsfortzahlung

 

Dein Arbeitgeber muss die gesetzlichen Regelungen im Mutterschutzgesetz einhalten, wenn du schwanger bist. Er darf dir aufgrund deiner Schwangerschaft beispielsweise nicht einfach kündigen. Dabei gilt der Kündigungsschutz nicht nur in der Zeit der Schwangerschaft, sondern auch bis vier Monate nach der Geburt des Babys. Der Mutterschutz besteht, wenn du einem vertraglichen Arbeitsverhältnis nachgehst. Das gilt auch bei befristeten Arbeitsverträgen. Doch endet der Arbeitsvertrag, endet auch der Mutterschutz. Der Schutz gilt auch für Arbeitsverhältnisse, die sich im Rahmen einer Probezeit oder einer Ausbildung bewegen.

Nach dem Mutterschutzgesetz sollst du deinem Arbeitgeber Bescheid geben, sobald dir der Zustand der Schwangerschaft bekannt ist. Jedoch gibt es keinen gesetzlich festgelegten Zeitpunkt bis wann das spätestens der Fall sein muss.

 

 

Organisatorisches

 

So sehr dich das Glück über das in deinem Bauch heranwachsende Leben auch überwältigen mag: An Formalitäten und einer gewissen Organisation kommst du nicht vorbei. Wenn die ersten drei Monate abgelaufen sind, sollte sich dein Kopf dafür einschalten. Eine gute Planung verhilft dir später zu einer stressfreien Schwangerschaft.

Die frühzeitige Organisation einer Hebamme ist sinnvoll, weil die helfenden Hände dieser Damen oftmals schon viele Monate vor der Geburt ausgebucht sind. Sie begleitet dich während und nach der Geburt deines Kindes. Im Wochenbett, beim Rückbildungstraining und beim Stillen deines Babys bist du nicht allein, sondern in professionellen Händen.

Häufig etwas nachlässig gehandhabt ist die Suche nach einem Platz in einer Kindertagesstätte oder einer Tagespflege. Einige Mütter verzichten auf den Platz in einer Tagespflege, weil sie ihr Kind bis zum Eintritt in eine Kindertagesstätte bei sich haben wollen. Anderen Mütter ist dieser Wunsch nicht immer vergönnt, weil schon frühzeitig die Arbeit wieder aufgenommen werden muss. Das ist häufig bei alleinstehenden Müttern der Fall, die dazu noch einen selbstständigen Beruf ausüben müssen. Entscheidest du dich für eine Tagespflege oder eine Kindertagesstätte, ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam, weil solche Plätze begrenzt sind und du unter Umständen erst auf eine Warteliste gesetzt wirst.

Wenn du schwanger bist, solltest du diese wichtigen Anträge stellen:

 

  • Antrag auf Mutterschaftsgeld

 

  • Antrag auf Elternzeit bei deinem Arbeitgeber

 

  • Antrag auf Elterngeld

 

Prüfe auch die Krankenkassenleistung für Schwangere bei deiner Krankenkasse. Hier kannst du unter Umständen Kosten sparen, je nach Kostenübernahme. Sie kann beispielsweise ein 3D-Ultraschallscreening, die Nackenfaltenmessung, Nahrungsergänzungsmittel und vieles mehr umfassen.

 

 

Schwangerschaftskurs: ja oder nein?

 

Wenn die erste Gefühlswallungen vorbei sind, die Organisation der Formalitäten erledigt und auch Freunde und Familie informiert sind, kannst du dich endlich zurücklehnen und über Kurse nachdenken, die dir und deinem Baby im Bauch gut tun. Zum Beispiel hält dich ein Schwangerschaftskurs trotz wachsendem Bauch beweglich und fit. Die gesamte Schwangerschaftszeit hinweg begleitet dich ein gutes Körpergefühl. Im Wesentlichen aber beugt ein Kurs Schwangerschaftsbeschwerden vor und stärkt den Beckenboden- und die Rückenmuskulatur. Schau doch am besten gleich mal bei pregfit vorbei. Dort gibt es ein Trainingsprogramm, das speziell an dich und deine Bedürfnisse angepasst ist!

 

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