Schwangerschaftsstreifen vorbeugen & vermeiden: 5 Tipps

Beispielbild für: Schwangerschaftsstreifen - die besten Tipps | pregfit
In diesem Artikel erfährst Du folgendes

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen und vermeiden: Hier erfährst du alles, was du wissen musst. 

 

Schwangerschafts- oder Dehnungsstreifen sind bei jeder Schwangerschaft ein heikles Thema und jede Schwangere möchte ihnen so gut es geht vorbeugen oder sie möglichst ganz vermeiden. 

 

Ständig hat man Angst, dass man von den kleinen Rissen in der Unterhaut nicht verschont bleibt.

 

Wie du dich bestmöglich auf den wachsenden Bauch und die damit einhergehenden Problemchen vorbereiten kannst und so eventuell Schwangerschaftsstreifen vorbeugen und vermeiden kannst, verrate ich dir im folgenden Artikel. 

 

 

Was sind Schwangerschaftsstreifen

 

Wie entstehen diese Schwangerschaftsstreifen überhaupt und was sind die möglichen Ursachen für die Entstehung?

 

Die Schwangerschaftsstreifen entstehen durch Risse in der Unterhaut, wenn sich die Haut an Bauch, Brust, Hüfte, Po oder Oberschenkel zu schnell dehnt. Während der Schwangerschaft sind die Risse meist leicht bläulich, violett oder rötlich. Dies liegt daran, dass die Blutgefäße zwischen den kleinen Rissen hindurchscheinen. Nach der Entbindung verblassen die Streifen und werden mit der Zeit heller.

 

Wer zu Schwangerschaftsstreifen neigt und wer nicht, entscheiden leider unsere Gene. Ist eine Veranlagung zu elastischem Bindegewebe vorhanden, hast du bessere Chancen, die Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden. Neigst du aber eher zu einem schwachen und anfälligeren Bindegewebe, musst du umso mehr Zeit und Aufwand in die Pflege und Vorbereitung investieren, um so den Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. 

 

Bei Mehrlingsschwangerschaften besteht ein größeres Risiko für Dehnungsstreifen, da der Bauch und die anderen „Problemzonen“ deutlich schneller und stärker gedehnt werden, als bei Einzelschwangerschaften.

 

Eine weitere Ursache kann eine übermäßige Gewichtszunahme während der Schwangerschaft sein, die oft mit wenig sportlicher Aktivität einhergeht.

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Was kann man vorbeugend gegen Schwangerschaftsstreifen tun?

 

Wie bereits erwähnt, es gibt kein Geheimnis, was dich vor Schwangerschaftsstreifen zu 100% schützt. Du kannst deinen Körper aber bestmöglich auf die kommenden Strapazen vorbereiten, und so Schwangerschaftsstreifen bestmöglich vorbeugen und sie vermeiden. 

 

Und der wichtigste Punkt bei der Vorbereitung ist: Regelmäßigkeit!

 

Je schneller eine Frau während der Schwangerschaft zunimmt, je größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Haut Stress bekommt und mit der sanften Dehnung nicht mehr hinterherkommt.

 

Also versuche mit einer gesunden, vitaminreichen und ausgewogenen Ernährung im ersten Schritt dagegenzuhalten. Ernährung und Bewegung beugen einer zu starken Gewichtszunahme in der Schwangerschaft vor. Fettgewebe ist weniger elastisch und kann so eher zur Bildung von Schwangerschaftsstreifen führen.

 

Keine Sorge, die Naschattacken sind nicht komplett gestrichen, aber eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist wichtig für Mama und Baby.

 

Dazu kommen Sport, Körperpflege und Massagen, für eine bessere Durchblutung der Haut. Damit hilfst du deiner Haut sich an die bevorstehende Dehnung vorzubereiten und kannst so Schwangerschaftsstreifen vorbeugen und vermeiden. 

 

In den nächsten Abschnitten erläutere ich die 5 effektivsten Tipps gegen Schwangerschaftsstreifen nochmals etwas genauer.

 

 

Was hilft am besten gegen Schwangerschaftsstreifen? 

 

Hier kommen 5 Tipps gegen Schwangerschaftsstreifen:

 

Tipp 1: Ernährung

 

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist grundsätzlich gut.

 

Vor allem aber ist sie in der Schwangerschaft besonders wichtig, da nicht nur du von den Nährstoffen und Mineralien profitierst, sondern auch vor allem dein Baby.

 

Ein weiterer Vorteil einer gesunden Ernährung ist, dass die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft nicht übertrieben ansteigt. Natürlich darf gelegentlich genascht werden, man sollte sich aber nicht ausschließlich von Fast Food und Co ernähren.

 

Achte darauf, vor allem viel Vitamin E zu dir zu nehmen, was in Nüssen, Ölen, Süßkartoffeln, Mangos und schwarzen Johannisbeeren enthalten ist.

 

Übrigens der Mythos, man darf jetzt doppelt so viel essen, oder „du isst ja schließlich auch für zwei“, ist schon längst ein alter Hut und überholt. Der Energiebedarf steigt während deiner Schwangerschaft an und ab dem vierten Monat solltest du tatsächlich mehr Kalorien zu dir nehmen. Es reichen aber circa 250 Kilokalorien, was in etwa eine belegte Scheibe Brot bereitstellt und keine extra Hauptmahlzeit.

 

Achte auch darauf auseichend zu Trinken. Am besten Wasser, Tee, oder Saft-Schorlen. Du solltest mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag zu dir nehmen, um deine Haut geschmeidig zu halten, um so Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen und sie zu vermeiden. 

Fit & Happy in deiner Schwangerschaft!

Tipp 2: Sport

 

Sport und Bewegung während der Schwangerschaft ist ein sehr wichtiger Punkt. Zum einen wird dein Kreislauf angekurbelt, das Herz-Kreislauf-System gestärkt, Rückenschmerzen vorgebeugt und die Stimmung positiv beeinflusst, zum anderen aber regt Sport die Durchblutung an und stärkt das Bindegewebe, was hinsichtlich der Schwangerschaftsstreifen ein klarer Pluspunkt ist.

 

Ein moderates Kraftausdauer Training kann bis zu viermal pro Woche ausgeführt werden. Wichtig dabei ist, dass du dich nicht überlastest und überforderst. Deshalb raten wir Beginnerinnen ganz locker anzufangen. 25-30 Minuten reichen komplett aus, um die Vorteile des Trainings zu spüren.

 

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Tipp 3: Körperpflege

 

Wichtig bei der Vorbeugung und Vermeidung von Schwangerschaftsstreifen ist die Körperpflege. Halte deine gefährdeten Körperteile mit täglichem Eincremen und Einölen geschmeidig und gönne deiner Haut die tägliche entspannende Pflege. Dadurch bleibt die Haut elastisch und geschmeidig, wird feucht gehalten und mit Vitaminen versorgt.

 

Eine weitere gute Möglichkeit, deinen Kreislauf anzukurbeln und somit die Durchblutung deiner Haut zu verbessern, sind die sogenannten Kneipgüsse. Diese kannst du ganz einfach in deine morgendliche Dusche einbinden, in dem du dreimal pro Woche fünfmal nacheinander warm und kalt im Wechsel duschst.

 

Unter der Dusche bietet sich auch eine Massage mit Bürste, oder einem Luffa-Schwamm an. Einfach die gefährdeten Körperteile mit kreisenden Bewegungen massieren.

 

 

Tipp 4: Ölmassage

 

Bei der Ölmassage werden die gefährdeten Köperteile, wie Bauch, Hüfte, Oberschenkel, Brüste und Po mit einem Körperöl mit kreisenden, sanften Bewegungen massiert. Benutze hierfür am besten Jojobaöl, mildes Mandelöl oder ein vitaminreiches Weizenkeimöl. Diese versorgen deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit und halten sie geschmeidig.

 

Tipp: Massiere dich am besten direkt nach der morgendlichen Dusche auf die noch feuchte Haut.

 

Wichtig wie bei allen Vorbeugemaßnahmen: Massiere dich regelmäßig. Am besten täglich. Morgens nach der Dusche die Ölmassage und abends vor dem schlafen eine Zupfmassage, die im nächsten Punkt genauer erklärt wird.

 

 

Tipp 5: Zupfmassage

 

Bei der Zupfmassage werden ebenso wie bei der Ölmassage die entsprechenden Körperstellen behandelt. Dabei wird die Haut Stück für Stück vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger hochgezogen und etwas gerollt, oder eben „gezupft“.

 

Kleiner Tipp: Benutze auch bei der Zupfmassage etwas Öl, um die Haut geschmeidiger zu halten. Diese Art der Massage dient vor allem der Durchblutung der Haut.

 

Wir empfehlen auch die Zupfmassage täglich durchzuführen. So kannst du am besten Schwangerschaftsstreifen vorbeugen und vermeiden!

 

 

In welcher Schwangerschaftswoche bekommt man Schwangerschaftsstreifen?

 

In den meisten Fällen entstehen die Schwangerschaftsstreifen im letzten Schwangerschaftsdrittel.

 

In dieser Zeit wächst dein Baby und somit auch dein Bauch am meisten. Auch bereiten sich deine Brüste schon langsam auf das Stillen vor. 

 

Fange also am besten rechtzeitig mit der Vorbeugung an. Dann kannst du Schwangerschaftsstreifen durch unsere Tipps vorbeugen und vermeiden. 

 

 

Welche Produkte helfen am besten gegen Schwangerschaftsstreifen?

 

Neben ausreichend Sport, einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und ausreichender Trinkmenge gibt es verschiedene Pflege-Produkte, die angenehm für die Haut sind. Vor allem für die Massagen sind Öle und Cremes sehr schön.

 

Es muss aber nicht immer eine „spezielle“ Hautcreme gegen Schwangerschaftsstreifen sein. Achte darauf, dass sie für dich gut riecht, deine Haut schön geschmeidig hält und sie optimal mit Feuchtigkeit versorgt. 

 

Auch gibt es tolle Naturprodukte, wie Jojobaöl, mildes Mandelöl, Kokosöl oder ein vitaminreiches Weizenkeimöl. 

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Über den Autor

Peter König

Peter König

Peter "Piet" König ist führender Experte für Gesundheit und Fitness in der Schwangerschaft.
Er ist zertifizierter medizinischer Fitnesstrainer, ausgebildeter Personal Trainer und staatlich geprüfter Fitnesstrainer mit A-Lizenz.
Der studierte Bewegungs- und Sportwissenschaftler ist mit Herzblut Papa. Als Gründer von pregfit hat er sich der Mission verschrieben, dass Frauen gesund, fit und gut gelaunt ihre Schwangerschaft erleben können.