Das Wochenbett: Was dich erwartet & 3 top-Tipps

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In diesem Artikel erfährst Du folgendes

Du bist gerade noch schwanger, möchtest aber schon einmal wissen was nach der Geburt auf dich zukommt? Sehr gut!


Das Wochenbett ist ein sehr wichtiges Thema. Hier können sich Mama und Baby von den Anstrengungen der Geburt erholen und sich Zeit nehmen, sich kennenzulernen. Was du über dieses Thema unbedingt wissen solltest, erfährst du in folgendem Artikel.


Was ist das Wochenbett?

 

Das Wochenbett ist die Zeit nach der Geburt, wo man das neue Familienmitglied das erste Mal so richtig kennenlernen kann. In dieser Zeit passieren einige Dinge parallel:

 

Die eventuell aufgetretenen Geburtsverletzungen der Mama heilen ab, die Hormone stellen sich um und die körperlichen Veränderungen der Schwangerschaft fangen bereits an, sich zurück zu entwickeln.

 

Im Wochenbett wachsen Mama und Papa (vor allem wenn sie zum ersten Mal Eltern werden) in ihre Elternrolle hinein. Was für eine magische Zeit! Endlich ist das Baby da. Alles ist wahnsinnig aufregend und jeder muss erstmal seinen Platz finden.

 

Klappt das Stillen, wie funktioniert das überhaupt? Wie oft muss das Baby trinken? Warum schreit das Baby? Das sind alles Fragen, die einem in den Sinn kommen können.
Dafür habt ihr eine kompetente Hebamme, die euch in dieser Zeit intensiv betreut.

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Warum ist das Wochenbett so wichtig?

 

Wie bereits erwähnt, ist die erste Zeit nach der Geburt so besonders wichtig, um eine feste Bindung zu eurem Baby aufzubauen. Gerade in den ersten Tagen und Wochen liegt ihr einfach im Bett, spürt diese besondere Nähe, kuschelt ausgiebig und genießt einfach jede Sekunde.

 

Auch für den Papa ist diese Zeit besonders wichtig, um diese Bindung zu erfahren und zu stärken. Außerdem kann er dich in organisatorischen Dingen unterstützen, die du körperlich noch nicht so gut schaffst.

 

Die Geburt ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch seelisch. Vor allem die hormonelle Umstellung kann dir ganz schön zu schaffen machen. Aber keine Sorge, das ist ganz normal.

 

Der „Baby-Blues“ klingt meist schnell wieder ab. Sollte es zu einer Wochenbettdepression kommen, ist unbedingt ärztlicher Rat gefragt.

 

Während der Schwangerschaft und bei der Geburt passiert sehr viel mit deinem Körper. Deshalb braucht er nach der Geburt besondere Aufmerksamkeit in Form von Rückbildungsgymnastik. Damit solltest du unbedingt auch schon im Wochenbett anfangen. Frage deine Hebamme nach geeigneten Übungen und wie oft du diese ausführen solltest.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt im Wochenbett ist das Stillen. Manchmal brauchen Mama und Baby etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Deshalb nimm dir dafür die Zeit, die du brauchst.

 

 

Wie lange dauert das Wochenbett?

 

Das Wochenbett dauert normalerweise 6-8 Wochen. Wenn es möglich ist, gönne dir ruhig die ganzen acht Wochen!

 

Das bedeutet nicht, dass du die ganze Zeit im Bett liegen musst und nichts machen darfst. Aber gerade im Früh-Wochenbett, also in den ersten 10 Tagen nach der Geburt, solltest du dir wirklich Zeit nehmen, um dich auszuruhen. Und auch danach solltest du dir möglichst viel Ruhe gönnen. Dein Körper braucht diese Zeit für die Erholung und Regenerierung.

 

 

Was darf ich im Wochenbett tun?

 

Vor allem eines: Ausruhen!

 

Nimm dir in dieser Zeit wirklich Zeit für dich und dein Baby. Verbringe sehr viel Zeit im Bett und kuschelt ausgiebig. Wenn du stillst, nutze die Zeit zwischen dem Stillen, indem du selbst etwas schläfst.

 

Oft verspürt man den Wunsch, möglichst schnell wieder funktionieren zu müssen. Wenn du dir jetzt allerdings genug Zeit für Erholung nimmst, profitiert die ganze Familie davon.

 

Wenn du dich gut fühlst, kannst du auch nach Absprache mit deiner Hebamme kurze Spaziergänge an der frischen Luft unternehmen. Dein Beckenboden ist noch geschwächt und benötigt ausreichend Zeit um sich zu regenerieren. Dein Partner kann auch gerne länger mit dem Baby im Tragetuch Spazierengehen. Das ist zum einen toll für Papa und Baby und zum anderen kannst du dich in dieser Zeit ausruhen.

 

Nach einer spontanen Geburt kannst du bereits wenige Tage nach der Geburt mit ganz sanften Beckenbodenmuskulatur-Übungen starten und dich dann langsam steigern. Frage dazu am besten deine Hebamme.

 

Deine Muskulatur ist durch die Schwangerschaft noch etwas schwach und muss behutsam wieder aufgebaut und rückgebildet werden. Mit „richtigen“ Rückbildungs-Übungen solltest du circa 6 bis 8 Wochen nach der Entbindung beginnen.

 

 

Wie betreut mich meine Hebamme im Wochenbett?

 

Vor allem beim ersten Baby hat man in der Regel noch nicht viel Erfahrung im Umgang mit dem kleinen Zwerg. Viele Fragen tauchen auch erst auf, wenn euer Baby bei euch ist.

 

Glücklicherweise gibt es die Hebammen, die euch genau in dieser Zeit besonders gut und regelmäßig unterstützen.

 

In der Regel besucht dich deine Hebamme in den ersten 10 Tagen jeden Tag. Sie kann gute Tipps geben, wie das Stillen oder Füttern funktioniert. Außerdem wiegt und misst sie dein Baby, zeigt dir, wie man dein Baby badet und vieles mehr.

 

Nach den ersten 10 Tagen übernimmt die Krankenkasse in der Regel noch weitere 16 Besuche in den ersten 8 Wochen. Normalerweise kannst du deine Hebamme auch immer anrufen, wenn du das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt oder du dir in einem Punkt unsicher bist.

 

Natürlich kümmert sie sich auch um dich: Sie überwacht deine Wundheilung und gibt dir wichtige Tipps zur Rückbildung.

 

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3 Top-Tipps für dein Wochenbett

 
  1. Fülle den Vorratsschrank und die Gefriertruhe

Du musst nach der Geburt schnell wieder zu Kräften kommen. Vor allem wenn du stillst, brauchst du viel Energie. Da du selbst nicht lange in der Küche stehen solltest und dein Partner bestimmt lieber Zeit mit euch verbringen möchte, koche in der Zeit vor der Geburt einfach immer etwas mehr und friere es ein. Das spart Zeit, schmeckt und ist gesund.

 

  1. Nimm dir Zeit für dich

Oft wollen euch am liebsten sofort alle Freunde und Familie besuchen kommen und das neue Baby willkommen heißen. Das ist im Grunde auch total lieb. Aber ihr steht an erster Stelle! Ihr braucht am Anfang erstmal Zeit für euch, was alle bestimmt verstehen werden. Kommuniziere das am besten im Vorfeld.

 

  1. Organisiere dir Unterstützung

Vor allem wenn dein Partner keinen Urlaub oder Elternzeit nehmen kann, brauchst du Hilfe. Organisiere dir rechtzeitig eine Unterstützung. Das kann eine gute Freundin sein, deine Eltern oder eine Haushaltshilfe. Nur so kannst du dich um dich kümmern.

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Über den Autor

Peter König

Peter König

Peter "Piet" König ist führender Experte für Gesundheit und Fitness in der Schwangerschaft.
Er ist zertifizierter medizinischer Fitnesstrainer, ausgebildeter Personal Trainer und staatlich geprüfter Fitnesstrainer mit A-Lizenz.
Der studierte Bewegungs- und Sportwissenschaftler ist mit Herzblut Papa. Als Gründer von pregfit hat er sich der Mission verschrieben, dass Frauen gesund, fit und gut gelaunt ihre Schwangerschaft erleben können.